Wie das Projekt Iceman von Yes Theory die YouTube-“Herausforderung” neu definiert

In diesem Text berichten Ammar und Anders von ihrer Erfahrung bei der Produktion eines Films. Ammar erzählt von einem unangenehmen Produktionstreffen, bei dem er sich von den 13 teilnehmenden Personen nicht ernst genommen fühlte. Im Gegensatz dazu hatte er zuvor mit einem Team zusammengearbeitet, das für die Geschichte des Films alles gegeben hatte. Die Atmosphäre bei diesem Treffen war trocken und unaufrichtig, was Ammar dazu veranlasste, Anders anzurufen und nach Alternativen zu suchen.

Obwohl es schwer war, das Geld aufzugeben, war es für Ammar und Anders eine einfache Entscheidung, das Projekt in eine andere Richtung zu lenken. Sie wussten, mit wem sie zusammenarbeiteten, und waren dankbar für die Unterstützung ihrer Community.

Mit Hilfe tausender Fans konnte Yes Theory den Film durch Crowdfunding weltweit in Kinos zeigen. Der Film wurde für die Teilnahme an der 95. Oscar-Verleihung in der Kategorie “Dokumentarfilm” eingereicht. Für Ammar und Anders war jedoch nicht die Auszeichnung das Wichtigste, sondern die Resonanz bei ihren Fans und unbekannten Zuschauern.

Ammar betont, dass der Wert eines Kunstwerks nicht von einem Gremium oder Kritikern bestimmt wird, sondern von den Schöpfern selbst und wie es von den Menschen wahrgenommen wird. Die Premiere des Films in Dubai war ein besonderer Moment für Ammar, da er sich dort mit seinem Vater versöhnen konnte. Obwohl sein Vater den Film aufgrund fehlender Untertitel nicht verstehen konnte, berührte ihn die Botschaft und die Geschichte von Anders.

Anders fügt hinzu, dass es nicht auf vorherige Erfahrungen, Geld oder Netzwerke ankommt. Als “Nobody” aus Dänemark konnten sie ausverkaufte Premieren mit 1.600 Zuschauern in London, Los Angeles, Dubai und jüngst in Brasilien erleben. Die Reaktionen auf den Film und die Resonanz auf der ganzen Welt sind für sie unvergleichlich und unbezahlbar.